Über

Rosmarie Henke

Ich bin, Rosmarie Henke, Trachtenschneiderin aus Aschau am Inn, Deutschland und den Trachtenleuten in Bayern als langjährige Trachtenwartin im Gauverband I bekannt.

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Fernsehsendung Nähkurs mit Rosmarie Henke

Schwaben & Altbayern
Sonntag, 12.10.2014 um 18:00 Uhr
[Bayerisches Fernsehen]

Für Rosmarie Henke ist die Gestaltung der alpinen Tracht eine Herzensangelegenheit. Deshalb gibt die 71-Jährige jedes Jahr in Aschau am Inn Nähkurse für Dirndl, Mieder und Spencer.

Status: 10.10.2014 | Archiv

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einige Presseartikel

Artikel Gauverband 1

20 Jahre Dirndl und Mieder Schneiderkurse Rosmarie Henke

Rosmarie Henke Trachtenschneiderin aus Aschau am Inn, ist den Trachtlern in Bayern bestens bekannt, als langjährige Trachtenwartin im Gauverband I.

Seit 20 Jahren veranstaltet Rosmarie Henke auch noch Dirndl- und Miederschneiderkurse in Aschau und Umgebung.

Was am Anfang mit wenigen Teilnehmern begann, hat heute 2o Jahre später mehrere hunderte Frauen aus Bayern begeistert.

Schon im Gauverband I zeigte Rosmarie Henke ihr Herzblut für das bayerische Gwand, unzählige Seminare, Schulungen in hunderten Vereinen hat sie in ihrer 19 jährigen Amtszeit im Gauverband gehalten.

Was viele nicht wussten ist, das sie als selbständige Unternehmerin all dies neben ihrem Trachtengeschäft in Aschau am Inn bewerkstelligte.

Und vor 20 Jahren entstand dann auch die Idee, ihr Wissen weiterzugeben, um Dirndl und Mieder neu zu beleben.

Unterstützt von Trachtenschneider Meisterinnen wie Helene Hirschenhofer aus Wolfratshausen ein Mitglied der ersten Stunde, über Gertraud Meyer, Melanie Meyer und ihrer Tochter Birgit Neumeier, die mittlerweile das Ladengeschäft übernommen hat, finden die Kurse mittlerweile in Aschau und Landau statt.

In Aschau fand nun die Präsentation der fertigen Arbeiten statt, und da es eben auch ein Jubiläum war, wurde Rosmarie Henke mit zahlreichen Geschenken bedacht.

Gaupressewart Matthias Sellhuber eröffnete die Veranstaltung und dankte Rosmarie Henke im Namen des Gauverbandes I für ihren unermüdlichen Einsatz für die Tracht.

Mit viel Einfühlungsvermögen und vor allem Herzblut für das bayerische Gwand bewegt sie Generationen dazu sich wieder mit dem traditionellen Handwerk und unserer Tracht zu beschäftigen.

Bei der grossen Hauptversammlung im Gauverband I bedankte sich deswegen auch Gauvorstand Peter Eicher noch einmal vor allen Vorständen bei Rosmarie Henke.

Ein Leben für die Tracht …..
Matthias Sellhuber
Gaupressewart

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Artikel OVB Heimatzeitung

4. 4. April 2019

Etwas Einzigartiges geschaffen

Die Vielfalt der geschneiderten Dirndl mit Organisatorin Rosmarie Henke und Kursleiterin Gerti Mayer.

Abschlusspräsentation der Dirndl- und Trachtenschneiderkurse

Aschau – Keines gleicht dem anderen: Unterschiedliche Materialien und verschiedene Muster machen jedes Dirndl zu einem Unikat. 60 Teilnehmerinnen hatten bei den Dirndl- und Trachtenschneiderkursen teilgenommen.

Kürzlich war die Abschlusspräsentation im Aschauer Pfarrheim St. Anna.
An drei Samstagen alle Handgriffe gelernt
An drei Samstagen wurden den Teilnehmerinnen Stiche, Nähte und Handgriffe beigebracht, mit denen sie zu Hause das neue Trachtengwand schneidern konnten.

Um Dirndlgwand, Mieder, Röckigwand oder Spenzer drehte es sich bei den von Rosmarie Henke organisierten und von Helene Kirschenhofer und Gerti Mayer geleiteten Kursen.

In zwei von den fünf Kursen wurde für das Mieder als erstes Maß genommen und jedes einzeln maßgenau zugeschnitten. Denn eine genaue Passform ist die Voraussetzung für ein gelungenes Mieder. Die Elemente des Musters sind traditionell, die Zusammenstellung aber individuell, sodass jedes Mieder seine eigene Handschrift trägt und auf diese Weise einzigartig ist.

Das entworfene Muster wird dann akkurat nachgesteppt und mühevoll mit Peddigrohr hinterlegt, was dem Mieder seine Festigkeit verleiht und das Muster hervorhebt. Eine andere diffizile Arbeit ist nach dem Verleimen und Füttern das Verschließen mit Dresse. Über jede Zacke und in jedes Eck wird diese vorweg nur angeheftet, dann als Ganzes überprüft, wenn nötig nachgerichtet und erst, wenn alles exakt sitzt, sauber vernäht.

Jede Kursteilnehmerin hat sich ein einzigartiges Trachtenstück geschaffen und trägt es zu Recht mit Stolz. Wie aus verschiedenen Materialien, mit Geschick und Fleiß ein Trachtengwand entstanden ist, davon kann sich jeder beim Gaufest in Altötting überzeugen.

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